Bertolt Brecht – Die Kunst, die Welt scharf zu sehen

Brecht war kein Mann der Dekoration, er war ein Mann der Erkenntnis. Über hundert Brillen und Monokel begleiteten sein Werk. Sein Credo: Nur wer klar sieht, kann die Welt auch verändern.
Inspiriert von seiner markantesten Fassung entstanden BERTOLT I und BERTOLT II. Es sind keine musealen Kopien, sondern lebendige Interpretationen. Denn wie Brecht wohl gesagt hätte: „Wenn die Welt sich wandelt, muss die Sicht darauf Schritt halten.“
Dass dieses Design auf die Bretter gehört, die die Welt bedeuten, bewies das Münchner Residenztheater. In der Inszenierung „77 Versuche, die Welt zu verstehen“ glänzte BERTOLT I in Grauesche im Rampenlicht – ein Beweis, dass Handwerk und Dramaturgie eine untrennbare Einheit bilden.


Ein herzliches Danke an die Fotografin Birgit Hupfeld.
Das Manifest der BERTOLT Modelle:
- Die Form: Radikal klar. Runde Linien, die keinen Schmuck brauchen, weil sie Charakter besitzen.
- Das Handwerk: Keine Massenware, kein Kompromiss. In meiner Werkstatt entsteht jede Fassung als Unikat – gebaut für das Gesicht, das sie trägt.
- Die Materie: Gewachsen, nicht gegossen. Wir wählen das Holz gemeinsam aus. Eine Brille wird erst durch den Dialog zwischen Material und Mensch zum Original.
BERTOLT I
Modell BERTOLT I
Markanter Nussbaum

Modell BERTOLT I
Eigensinnige Ulme

BERTOLT II
Die Markanten & Dunklen
Modell BERTOLT II
Souveräne Raucheiche

Modell BERTOLT II
Analytische Grauesche

Danke Bertolt!
